… Tag 8

Tag 8

Wieder gut geschlafen, aber nur 7 Stunden, lag daran das wir spät vom Essen mit Michael und Susanne zurück waren und dann den Tag in ein paar Zeilen fassen, schier unmöglich – wenn ich fertig mit dem schreiben fallen mir noch drei Dinge ein die ich auch aufschreiben wollte, nun zu dem einen komme ich noch. Aber nun etwas chronologisch, das Frühstück war gut und alles da zum ersten Mal gab es was ähnliches wie Nutella. Habe auch noch ein Brötchen für unterwegs geschmiert, Gott sei Dank, kann man nur sagen, aber da komme ich später zu.

Als wir denn nun aufbrachen war es mit einem weinenden Auge und einem lachenden Auge. Nun das weinende, weil dass Land mir mit seinem Essen und den Menschen hier so gut gefallen hat, das lachende weil nun Santiago in so greifbare Nähe rückt. Unser Weg führt uns noch einmal durch die Altstadt von Valanca. Dann noch eine steile Treppe hinab und über eine Eisenbrücke … und man ist in Spanien. Sehr unspektakulär…

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Und und noch ein Blick zurück nach Valenca …

 

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Vie Va Espania …

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Unser Weg führt und durch kleine Gassen durch Tui, man das mit den Anstiegen hier so früh am Morgen, man hat sich doch noch gar nicht richtig warm gelaufen..

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… oben angekommen noch kurz in die Kirche einen Stempel in den Pilgerpass und weiter denn der Küster, wenn er denn einer war wollte uns nicht weiter in die Kirche lassen, aber egal, wir müssen ja auch weiter, denn es sollte heute wieder sehr heißer Tag werden.

aus der Stadt raus waren unsere Wege wieder ein Traum und konnten an idyl an die letzten Tage anknüpfen.

Die Wege gingen an Bachläufen vorbei, über kleine Brücken. So macht das wieder einen heiden Spaß.

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Es war die ersten 2 Stunden so, aber dann stellt sich der Appetit auf einen Kaffee ein und es wollte keine geeignete Herberge kommen. Nach einigerzeit kam eine kleine Kirche, wo wir etwas uns ausruhten, da kamen auch Griselde und Dinise vorbei und wir klönten ein bisschen, denn Michael und Susanne haben uns auch noch ein paar Erlebnisse mit ihnen erzählt. Nach guten 5 Minuten brachen sie auch schon auf und wir machten uns langsam bereit weiter zu gehen, da kamen Michael und Susanne vorbei. Da sie auch nicht rasten wollten gingen wir ein Stück zusammen. Hier bei ging es an einer Asphalt Bundesstraße entlang, so würde diese triste Strecken mit Gesprächen verkürzt. Kurz nach dem wir die Hauptstraße wieder verließen, gingen wir alleine weiter, in der Hoffnung nun endlich eine ausgiebige Rast machen zu können. Pustekuchen, es ging durch kleine Dörfer ohne wirkliche Zivilisation… da dachte ich schon super Spanien. Na ja einen einem öffentlichen Pilgerrastplatz mit Trinkwasser haben wir dann später gerastet und wer war grad da, Himmel und Hölle – ich meine Griselde und Denise. Hier wurde das Brötchen von morgens genüsslich verspeist. Während ich mich dann kurz auf der Isomatte einen Schattenplatz für ein Nickerchen gesucht habe, klönte Beate ein bisschen mit Ihnen. Ach, bevor ich es vergesse, noch kurz zu Michael und Susanne, die erzählten uns, dass sie vor vier Tagen Geburtstag hatte und das ganze Restaurant hatte ein Ständchen gebracht, und sie wollte dann allen einen kurzen als Dank ausgeben, jedoch Verstand der portugiesische Keller wieder nur Bahnhof und brachte allen ein Karttoffelsuppe – und diese Story hatte wir schon von Axel und Ina gehört die waren vor Ort und haben das mit erlebt. Die kannten aber Michael und Susanne nicht … So klein ist die Welt.

Aber nun weiter. Griselde und Denise machten sich vor uns auf den Weg den wir 10 Minuten später auch antraten, Es waren ja noch gut 9 km zu laufen. Und was wieder bei einer Affenhitze. So ab eins macht es keinen wirkliche große Freude mehr und man läuft von Schatten zu Schatten und Freud ich wenn der Wind einem etwas Abkühlung bringt. So kurz vor Ziel genau 3,6 km gab es eine kleines Pilger Café und wir machten unsere längst überfällige Kaffeepause.

Dann das weiter gehen war eine Qual und meine Waden schmerzten, Sportler würden sagen: Der Muskel machte zu. So setzte ich mir die Kopfhörer auf und versuchte damit abzuschalten …  Das gelang so gut das ich während des Wanderns tanzte und es machte wieder Spaß – keine Schmerzen. So wurde es ein Walkingtanzschritt. Es machte richtig Spaß und wir waren schon auf der Ausfallstrasse, so dass viele Auto vorbei kamen und teilweise winkten, weil ich, obwohl ich fertig war, total fröhlich tanzend des Weges ging. Die dachten bestimmt, der hat bestimmt ein bisschen zu lange in der Sonne gepilgert. Dem war ja auch so. Aber mir hat es Spaß gemacht …

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Dann haben wir im Stadtkern eine günstige Unterkunft gefunden, hier sind auch ein Rentner Pärchen welche auch zuvor in Valenca im selben Hotel waren, abgestiegen.

Noch kurz ruhen, frisch machen und endlich was richtiges Essen, nun es war nur ne Pizza. Aber lecker.

Trotzdem wir wieder einen anstrengenden Tag hatten und auch unterwegs nur wenige getroffen haben, von unseren Bekanntschaften – wieder ein wunderschöner Tag.

Ich freue mich auch schon wieder auf den nächsten Tag, auch wenn es ab Mittags nicht mehr die große Freude ist.  Es soll 31 Grad werden.

Beate sagt immer Sie will nicht ankommen – nun das hat den Hintergrund, dass der Weg so schön ist und dann alles vorbei. Aber ich sage ich werde dort erwartet. Nun evtl. auch ein zweites Mal, obwohl ich nun wohl die schönste Strecke nach Santiago Laufe …. und diese Erlebnisse, kann man das toppen?  Oder gar kaufen, lass mich kurz überlegen …. NEIN.

Oh,  jetzt ist es wieder so lang geworden … dabei wollte ich mir kurz fassen.

Liebe Grüsse

Lemmy

P.S.: … Ich hoffe, der spanische Abschnitt wird genaues schön, wie der portugiesische Anfang. Ach bevor ich es vergesse, heute waren es gute 24,9 km und nur noch ca. 93 km bis Santiago. Verzichte heute auf Korrektur lesen …. Ich bin müd. Gute Nacht.

Das Bild der App:

folgt später …

Wen es interessiert, es gibt ne‘ Link zu unserer Route mit meinen Bildern. Für jeden Tag, vielleicht stelle ich Sie hier mal ein … Auf Anfrage auch gern per Mail.

 

 

 

 

 

Ein Gedanke zu „… Tag 8“

  1. Hallo ihr beiden Sportsraketen…., mit großem Interesse verfolge ich eure Reise . Nach jeden weiteren Eintrag in dein Reisetagebuch stellt sich mir jedoch die Frage , welchen Beruf übt lemmy eigentlich aus??? Ich denke er ist Schriftsteller „inkognito “ Auf die nächsten Reiseupdates warte ich schon…. Gruß Helko

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